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12.01.2021
Kategorie: Bericht, Autor: Burkhard Aehlich

Euskirchen, 01. Januar 2021 – Das Jahr 2020 ist Geschichte und was für eine! Corona hat(te) auch das THW Euskirchen beeinflusst. Ausbildungen mussten abgesagt werden, Termine verschoben. Einsätze wurden und werden weiterhin uneingeschränkt geleistet. Im abgelaufenen Jahr rückten die Euskirchener THWler zu 20 Einsätzen aus – vom einzelnen Fachberater bis hin zum ganzen Technischen Zug. Die Einsätze schlagen mit über 1.000 Stunden in der Jahresstatik zu Buche.

Fachberatung, Großbrand, Drogenrazzia

Mit einem Dachstuhlbrand aus der Silvesternacht und der Unterstützung der Spezialisten für Brandursachenermittlungen der Kriminalpolizei Euskirchen am 04.01.20 begann das (Einsatz-)Jahr für die THWler aus der Kreisstadt.

Vor Corona

Corona war noch nicht in Europa angekommen, so konnten Besichtigungen, hier das Wasserkraftwerk in Heimbach und die Staumauer der Urfttalsperre noch ohne Masken und Hygienekonzept durchgeführt werden; es war eine, mit Blick auf heute, ganz andere Zeit!

Mit Corona

Dann kam Corona in Euskirchen an und damit galt es neue Wege in der Ausbildung, in der Kommunikation und im Miteinander zu finden. Die Führungskräfte des Technischen Zuges führen wöchentliche Telefonkonferenzen durch. Es wurde ein Hygienekonzept entwickelt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Hygiene wichtig und immer wichtiger

War Einsatzstellenhygiene schon immer ein Thema, wurde es nun noch wichtiger - Maske tragen, Abstand halten & Desinfektionsmittel gehör(t)en zum Ausbildungsdienst und Einsatz, wie Helm und Handschuhe.

Absage – Taurus 2020

Die seit Monaten vorbereitete Übung „Taurus 2020“ mit allen Akteuren der polizeilichen und nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr des Kreises Euskirchen war eine der ersten Veranstaltungen, die der pandemischen Lage zum Opfer fielen. In einer weit vorrausschauenden Entscheidung, Ende Februar 2020, haben sich der damalige Kreisbrandmeister und der Organisator der Übung für diesen Schritt entschieden.

Es geht weiter, nur anders

Die folgenden Monate veränderten bis heute die (THW-)Welt: Ausbildungen mussten neu überdacht werden. Wie entzerren? Wie verpflegen? Wie desinfizieren? Auch hier wurden Antworten gefunden; die Fachgruppen übten für sich, die Verpflegung erfolgte versetzt oder an anderen Orten.

Einsatzbereit im Lockdown

Um die Einsatzbereitschaft der THW-Kräfte nicht zu riskieren, wurde der Ausbildungsbetrieb im Herbst (wieder) ausgesetzt und nur noch Einsätze abgearbeitet: Anfang Oktober Unterstützung Verkehrsdienst und Zoll, Niederlegen eines Gebäudeteils in Weilerswist, dreieinhalb Tage Einsatz in Kuchenheim für die Kriminalpolizei wegen Drogen- und Waffenfunden.

2021 kann kommen! Wir sind da und bereit!