Völlige Dunkelheit liegt über dem Dorf

19.11.2017
Kategorie: Übung, Autor: Burkhard Aehlich

Kommern, 18.11.2017 - Völlige Dunkelheit liegt über dem Dorf, keine Straßenbeleuchtung, kein Haus hat Strom. Anweisungen werden über Funk gegeben und dann erstrahlt die Baugruppe Eifel des Freilichtmuseums im Licht der Fachgruppe Beleuchtung (FGr BEL).

Immer im November eines Jahres üben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW Euskirchen das Ausleuchten von Einsatzstellen an besonderen Orten. In 2017 konnte - dank der Unterstützung durch den Leiter des Freilichtmuseums - der besondere Ort in jenem Museum gefunden werden.

Besonderes Licht für besondere Fotos

Um die Sicherheit an der Einsatzstelle zu gewährleisten ist richtige Beleuchtung zwingend notwendig – nur so kann unfallfrei gearbeitet werden. Diesmal diente das Licht der FGr BEL einem anderen Zweck: Erzeugung von Stimmungen für Fotoaufnahmen.

Spiel mit Licht und Schatten

Sind Schatten bei der Einsatzstellenbeleuchtung unerwünschte Nebeneffekte, war hier das Zusammenspiel von Licht und eben Schatten der Reiz an der Ausbildung. Der Fotograf des Museums gab genaue Anweisungen, wie ein Haus ausgeleuchtet werden sollte. Gerade der scharfe Kontrast zwischen dem dunklen Nachthimmel und den hellen Hausfassaden schafft neue Perspektiven.

Traditioneller Abschluss

Nach einem ungeschriebenen Gesetz im Rheinland, ist etwas traditionell, wenn es dreimal gemacht wurde. Dieser Tradition folgend endete der Ausbildungsdienst Beleuchtung im November 2017 mit einem Eintopf auf der Terrasse des Zugführers.